BeitragsansichtPro und Kontra des SchülerVZ
13.09.2011
![]() Nach intensiver Beschäftigung mit dem SchülerVZ gehört ans Ende der Überlegungen ein Fazit, welches die Vor- und Nachteile des sozialen Netzwerkes nochmals auf den Punkt bringt. Diese werden hier nochmals systematisch dargestellt. Dadurch wird es besorgten Eltern ermöglicht eine schnelle Einsicht in die Vorzüge und Gefahren des SchülerVZ zu bekommen und sich einen Überblick über die Aktivitäten des Nachwuchses zu verschaffen. Da wir aber auch um Aufklärung bemüht sind, wird jedes Kapitel mit dem ein oder anderen Tipp abschließen, wie der entsprechende Aspekt behandelt werden kann. Inhaltsverzeichnis Freunde sind mit das Wichtigste im Leben. Umso tragischer, wenn der eigene Nachwuchs keine Freunde hat. In diesem Fall ist eine Anmeldung von den Eltern beim SchülerVZ schnell gebilligt. Natürlich kann dies helfen, die Anzahl der Freunde in der Freundesliste zu erhöhen. Der Nachwuchs hat jemanden, mit dem er sich unterhalten kann und er kann auch Kontakte knüpfen. Wer das SchülerVZ nicht nur auf seiner Schule durchsucht, sondern deutschlandweit, der findet sicherlich genügend Leute, mit denen er sich austauschen kann. Leider geben die Profilinformationen und das Profilbild keinen Aufschluss darüber, wer die Person wirklich ist. Freunde sind mit das Wichtigste im Leben. Umso tragischer, wenn der eigene Nachwuchs keine Freunde hat. In diesem Fall ist eine Anmeldung von den Eltern beim SchülerVZ schnell gebilligt. Natürlich kann dies helfen, die Anzahl der Freunde in der Freundesliste zu erhöhen. Der Nachwuchs hat jemanden, mit dem er sich unterhalten kann und er kann auch Kontakte knüpfen. Wer das SchülerVZ nicht nur auf seiner Schule durchsucht, sondern deutschlandweit, der findet sicherlich genügend Leute, mit denen er sich austauschen kann. Leider geben die Profilinformationen und das Profilbild keinen Aufschluss darüber, wer die Person wirklich ist. Auf der anderen Seite ist das SchülerVZ natürlich eine gelungene Möglichkeit mit seinen wirklichen Freunden in Kontakt zu bleiben. Nach der Schule können noch Dinge besprochen werden. Es könnte z.B. gefragt werden, welche Hausaufgaben nochmal zu erledigen waren. Der Buschfunk, der Nachrichtendienst und die Pinnwand geben den Kindern und Jugendlichen ausreichend Möglichkeiten sich zu verständigen. Gerade da die meisten Nutzer noch kein eigenes Auto haben und sich nicht täglich sehen können, ist das SchülerVZ als Netzwerk sehr nützlich. Auch in den Ferien oder während eines Urlaubs kann auf diese Weise Kontakt gehalten werden. Gleiches gilt für einen Umzug. Gerade Kinder und Jugendliche, die im wirklichen Leben keine Freunde haben, können sich in den Weiten des SchülerVZ verlieren. Schließlich haben sie dort Freunde und Gesprächspartner, so denken sie zumindest. Um den Schülern soziale Kontakte auf allen Ebenen zu ermöglichen, sie aber dennoch bestmöglich zu beschützen, ist es möglich folgende Regeln aufzustellen:
Spielplatz für die Jugend vs. Spielplatz für KriminelleKnapp 6 Millionen Mitglieder sind im SchülerVZ registriert. Diese große Anzahl spiegelt den Erfolg des Netzwerkes wieder. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 21 Jahren kommunizieren mit ihren Freunden, pflegen das eigene Profil, treten in Gruppen ein und posten Nachrichten auf Pinnwände. Auch Fotos können hochgeladen werden. Jeden Tag gibt es neue Profile zu entdecken und neue Freunde zu finden. Selbst während einer Krankheit oder sonstigen Abwesenheit bleibt der Kontakt zu den Freunden hergestellt. Wie im vorherigen Kapitel bereits beschrieben, sind Internetfreunde nicht mit den realen Freunden zu vergleichen. Auch wenn die meisten Mitglieder friedliebende Schüler sind, so gibt es doch einige schwarze Schafe im SchülerVZ und damit sind nicht die, teilweise ebenfalls angemeldeten, Lehrer und Eltern gemeint. Pädophile, Datendiebe, Einbrecher und sonstiges Gesindel können sich über sog. Fake-Profile anmelden. Diese sind mit dem bloßen Auge nicht zu durchschauen. Pädophile verraten sich oftmals an der Ausdrucksweise, während Datendiebe nur die Einsicht in das Profil erlangen möchten, welche mit der Aufnahme als Freund schon gesichert ist. Einbrecher sind auf sensible Daten, wie den Wohnort und Zeiten, wann niemand zu Hause ist, aus. Diese Personen sind nur schwer zu identifizieren. Gerade Kinder und Jugendliche haben oftmals noch nicht die nötige Reife, um Gefahren dieser Größenordnung richtig einschätzen zu können. Dabei gibt es zahlreiche Fälle von Belästigung im Internet. Die schlimmsten Fälle berichten von Erpressung oder von dem Treffen mit einem Pädophilen. Auf diese Weise sind auch schon Kinder und Jugendliche ums Leben gekommen. ![]() Besonders wer gerne Bilder, vielleicht sogar recht freizügige, hoch lädt, gerät u.U. in das Interesse eines Erwachsenen mit pädophilen Neigungen. Mobbing kann auch sehr schnell seinen Anfang nehmen. Entweder wird das Mobbing in der Schule gestartet und im Internet fortgesetzt oder andersherum. Auslöser kann z.B. das Bild eines anderen Mitglieds sein, welches die eigene Person ebenfalls abbildet. Niemand ist davor sicher, aber das Risiko kann minimiert werden.
Datensicherheit vs. JugendschutzDie Sicherheit der Daten ist für Erwachsene immer eines der Hauptthemen. Dennoch ist dies nicht mit einem umfassenden Jugendschutz gleichzusetzen. Das SchülerVZ ist sicherlich eines der sichersten Netzwerke im Bezug auf die Datensicherheit. Dennoch ist es natürlich möglich einen Einblick in die Angaben der Mitglieder zu bekommen, wenn diese bei der eigenen Freundschaftsliste auftauchen. Wieder ein Grund mehr, genau darauf zu achten, wer als Freund hinzugefügt wird. Die Datenpannen aus den Jahren 2009 und 2010 haben gezeigt, dass es eine 100 %ige Sicherheit nicht gibt. Dennoch müssen auch die Mitglieder ihren Teil zur eigenen Sicherheit beitragen. Dies bedeutet, dass darauf geachtet werden muss, was im eigenen Profil erwähnt wird, welche Bilder hochgeladen werden und welche Äußerungen in den Gruppen getätigt werden. Noch wichtiger ist, dass die Einstellungen im Bezug auf die Sicherheit gründlich vorgenommen werden. Am besten geschieht dies schon, bevor Daten in das Profil eingetragen werden. Wenn die Kinder ihre Eltern in das Vorhaben einer Anmeldung beim SchülerVZ einweihen, so können diese direkten Einfluss nehmen. Es wäre wahrscheinlich ratsam, beim Erstbesuch auf jeden Fall dabei zu sein. Aber auch eine regelmäßige Kontrolle von Seiten der Eltern, sollte durch die Schüler zu ertragen sein. Im Internet ist immer wieder zu lesen, dass Eltern im SchülerVZ nicht zu suchen haben. Haben Kinder und Jugendliche heute so viel zu verbergen? Was glauben diese denn, was passiert, wenn die Eltern Einsicht in ihr Profil haben? Sicherlich, viele der Gruppennamen sind erstmal abschreckend. Aber an dieser Stelle sollten sich die Eltern auch vor Augen führen, dass diese oftmals nur ausgewählt werden, um vor anderen Schülern Eindruck zu schinden. Beteiligt sich der Nachwuchs hingegen an zu viel sinnfreien Geplauder oder schlimmer an Gesprächen aus der rechten Szene, über diverse Suchtmittel oder in Gruppen, die Sex oder Pornografie zum Inhalt haben, sollte sicherlich eingegriffen werden. ![]()
Respekt vs. RespektlosigkeitGerade wenn der Nachwuchs im Teenager-Alter steckt, ist der Respekt gegenüber den Eltern und anderen Autoritätspersonen sehr wichtig. Die Lehrer gehören ebenso in diese Riege. Schließlich verbringen die jungen Menschen ca. ein Drittel ihres Wochentages mit dieser Berufsgruppe. Aber auch der Respekt gegenüber der Politik, alten Leuten oder den Gesetzen sollte ihnen bekannt sein. Das SchülerVZ könnte diesen Aspekten förderlich sein. Gruppen um bestimmte Lerninhalte aufzuarbeiten, sich über Politik zu unterhalten (auch kritisch) oder über Gesetze zu diskutieren wären gute Möglichkeiten ein Bewusstsein für solche Dinge zu bekommen. Dies würde ein gesundes Interesse für das System der Bundesrepublik Deutschland bedeuten. Leider gibt es wesentlich mehr Gruppen, in denen sich über die Respektspersonen und was diese vertreten beschwert wird, als welche, die dem förderlich gegenüber stehen. Lehrer werden in sog. Hassgruppen offen denunziert. Durch die Abschottung im SchülerVZ verlieren die Schüler sämtliche Hemmungen. Aber Obacht, durch das harsche Beleidigen von Lehrkörpern sind schon schulpflichtige Jugendliche der Schule verwiesen worden. Eltern und auch Lehrer lesen manches mal im SchülerVZ mit, insbesondere, wenn Gerüchte über sie laut werden. Die Schüler sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass sie den Ruf der entsprechenden Person auf Jahre und Jahrzehnte schädigen können. Diese Einträge in den Gruppen sind, wenn sie denn nicht gelöscht werden, auf ewig lesbar. Neue Schüler werden sich auf diesem Wege über ihre neuen Lehrer informieren und erhalten von vorneherein ein bestimmtes Bild von diesen. Auf der anderen Seite ist es natürlich unproblematisch Kritik zu äußern, sowohl gegenüber den Lehrern, als auch gegenüber den Gesetzen und der Politik. Aber dabei sollte kein persönlicher Angriff auf eine Person erfolgen. ![]() Auch von der Liebe kann in einem SchülerVZ Gruppenforum ein völlig falsches Bild vermittelt werden. Um eine gesunde Partnerschaft handelt es sich nur, wenn jeder dem anderen etwas gibt. Ist ein Partner jedoch ausschließlich dafür da, dem anderen seine Wünsche zu erfüllen und muss ansonsten immer zurückstecken, dann handelt es sich auch nicht um Liebe. Die Eltern können aber auch hier versuchen positiv einzuwirken.
Nützliches vs. UnnützesDas Internet hat so viel zu bieten. Das SchülerVZ ist dabei keine Ausnahme. Der Nachwuchs muss dies nur effektiv zu nutzen wissen. Diese Informationen können bei der Ausarbeitung einer Hausarbeit nützlich, beim Lernen behilflich oder einfach interessant sein. Wer sucht, der wird bei den Gruppen sicherlich auch die ein oder andere Lerngruppe finden. Und wenn keine vorhanden sein sollte, wer hindert einem daran selber eine zu eröffnen? Eine aktive Teilnahme von Personen die ihr Lernziel ebenfalls verbessern möchten lässt die Gruppe wachsen - und das nicht nur an Größe. Auch das Wissen, welches dort vertreten ist, wird gesteigert. Durch das Zusammenkommen von Personen aus unterschiedlichen Klassen und Schulen können Aufgaben ausgetauscht und gegenseitig kontrolliert werden. Auch die Ausarbeitung von Hausarbeiten kann mit Hilfe der Mitglieder schneller vonstatten gehen. Natürlich muss die Arbeit selbst geschrieben werden, aber bei der Recherche oder der Kontrolle von Fakten, können andere um Hilfe gefragt werden. Vielleicht werden Links zu dem Thema ausgetauscht, die hilfreich sein können. Leider ist soviel Ehrgeiz beim Lernerfolg eher selten. Sinnfreie Gruppen haben im SchülerVZ wesentlich mehr Erfolg, als Gruppen wo ernsthafte Themen diskutiert werden. Die Kinder und Jugendlichen lassen dabei das größte Potential des SchülerVZ brach liegen und stürzen sich lieber in Gruppen wie, "Wer das liest, MUSS in diese Grupp", "!!!Rekordversuch!!! die Gruppe mit den meisten Mitgliedern" oder "Guten Morgen - Halt die Fresse". Diese Gruppen gehören tatsächlich zu den meistbesuchten Gruppen überhaupt. So lange diese Gruppen nicht respektlos, diskriminierend oder jugendschädlich sind, sollen die Kinder und Jugendlichen dort ruhig Mitglied sein, da spricht sicherlich nicht viel gegen. Es ist bloß schade, dass solche Gruppen dermaßen beliebt sind, welche mit ernsten und interessanten Inhalten hingegen nur wenig Zulauf haben. ![]() Auch wenn die Liste an Vorteilen, die der Nachteile deutlich übersteigt, so wiegen der eine Nachteil wesentlich schwerer, als sämtliche Vorteile. Oder anders gesagt, die Mitglieder verbringen mehr Zeit in den sinnfreien Gruppen, als sich über interessante Themen zu informieren und sich um ihre Bildung zu kümmern. Aber auch hier kann gegengewirkt werden.
Derzeitiger Spaß vs. späterer ÄrgerDen Tatbestand der Lehrerbeleidigung mit anschließendem Verweis von der Bildungseinrichtung hatten wir gerade schon besprochen. Aber es geht noch weiter. Wer sich im hier und jetzt über sein Leben freut und dem exzessiven Genuss von Alkohol, Tabak oder gar Drogen frönt und dies auch noch im SchülerVZ kund tut, der muss einmal mit Ärger bei den Eltern rechnen, aber auch für die eigene Zukunft kann dies Folgen haben. Zukünftige Arbeitgeber können durch einen dummen Zufall vielleicht einen Blick auf das Profil erhaschen. Dies könnte passieren, wenn keine ausreichenden Sicherheitseinstellungen vorgenommen wurden und der Arbeitgeber ebenfalls Nachwuchs im "SchülerVZ-Alter" hat. Bekannter ist dieses Problem noch bei Facebook, wo ja praktisch jeder Zugriff hat. Dort kam es auch schon zu Kündigungen, weil ein krankgeschriebener Mitarbeiter praktisch den ganzen Tag bei Facebook geschrieben hat. ![]() Als aktiver Nutzer sollte nicht zu naiv gehandelt werden. Alles was irgendwo gepostet wird, kann von anderen Personen gelesen werden. Häufig sind halt auch Lehrer und Eltern im SchülerVZ unterwegs. Auch für Arbeitgeber ist es nicht schwierig an eine Einladung zu kommen. Außerdem erzählen auch andere Mitglieder des Netzwerkes über ihre Erlebnisse dort. Wenn ein Mitglied ständig von seinem Alkoholkonsum erzählt, dann hat dieser ganz schnell einen bestimmten Ruf weg. Nicht jede Kleinigkeit des eigenen Lebens sollte erwähnt werden. Es kann durchaus geschrieben werden, dass man Feiern war und das es Spaß gemacht hat. Fallen jedoch regelmäßig Bemerkungen wie "ich war so tütenzu, dass ich gar nicht wusste, wo ich zuerst hinkotzen sollte" hinterlässt dies bei vielen Leuten einen sehr negativen Eindruck. Sogar bei welchen, die gar nicht aktiv im SchülerVZ vertreten sind.
Pädagogischer Nutzen vs. wirtschaftlicher NutzenWie lehrreich das SchülerVZ sein könnte steht für mich außer Frage. Nirgendwo sonst gibt es die Möglichkeit so viele Schüler einer Altersgruppe zu versammeln, um Probleme und Fragestellungen zu erörtern. Wie jedoch schon beschrieben, wird dieses Potential brach liegen gelassen. Auch die Schöpfer vom SchülerVZ haben sicherlich den Nutzen und nicht den finanziellen Aspekt gesehen, als sie das Projekt begonnen haben. Mit wachsender Mitgliederzahl wurde es jedoch auch zunehmend lukrativer. Einnahmen werden hauptsächlich durch Werbung erzielt. Die Daten der Nutzer bleiben dabei unangetastet. Allerdings ist die Werbung auf die entsprechende Person zugeschnitten. Eine abschließende Beurteilung mit Vor- und Nachteilen ist hier nicht zweckmäßig. Die derzeitigen Betreiber haben für die Übernahme des SchülerVZ sicherlich einen nicht unerheblichen Betrag zahlen müssen und wollen auch entsprechende Einnahmen verbuchen. Nichts desto weniger steht den Schülern ein Portal offen, welches sie zum Lernen, Forschen und Diskutieren nutzen könnten. Das Verbot als Lösung?In sämtlichen Artikeln werden Tipps zum Umgang der Eltern mit ihrem Nachwuchs gegeben. Dies belegt schon deutlich, dass wir ein Verbot nicht als Lösung betrachten. Dadurch würden die Kinder und Jugendlichen in der Schule zu Außenseitern. Außerdem wissen wir ja, dass Teenager immer das tun, was sie nicht sollen. Würde es ihnen also verboten, würden sie es heimlich tun. Und dann ist die Kontrolle durch die Erwachsenen nur komplizierter. Viel mehr sollten sich die Eltern auf folgende drei Komponenten beschränken. ![]() Kinder und Jugendliche müssen bevor sie in das soziale Netz eingeführt werden über alles aufgeklärt werden. Dies beginnt bei den Pädophilen und sonstigen Kriminellen, die sich auch auf dem SchülerVZ herumtreiben, über die rechte Szene und die Sekten, bis hin zu Liebe und Sex. Solche Informationen werden im SchülerVZ häufig diskutiert. Daher ist es auch wichtig, dass der Nachwuchs weiß, dass er jederzeit zu ihnen kommen kann. Diverse Informationen erhalten die Kinder und Jugendlichen besser von ihren Eltern, als aus dem Internet. Zur Einweisung gehört erstmal ein wenig Vorwissen der Eltern. Die Kinder dürfen im Internet nicht zu viel von sich preisgeben, Fotos möglichst gar nicht und auch mit dem Aufenthaltsort sollte vorsichtig umgegangen werden. Weiterhin müssen die Sicherheitseinstellungen zusammen vorgenommen werden. Auch die ersten Schritte im sozialen Netzwerk sollten gemeinsam gegangen werden. Zum einen sind die Kinder dabei beaufsichtigt und zum anderen erhalten die Erwachsenen einen Überblick über die Möglichkeiten und können ihrem Nachwuchs wesentlich besser folgen, wenn vom SchülerVZ berichtet wird. Überwachung ist ein sehr starkes Wort. Dennoch sollte sich diese Möglichkeit offen gehalten werden. Entweder nach Rücksprache mit dem Nachwuchs jederzeit einen Blick in das Profil werfen zu können oder durch Kenntnis des Passwortes. Gerade bei jüngeren Kindern ist eine Kontrolle durch die Eltern nötig, damit der Umgang richtig erlernt wird. Eine Kontrolle macht natürlich nur Sinn, wenn vorher auch Regeln festgelegt wurden. Beispielhafte Regeln finden sich am Ende vieler Kapitel in diesem Artikel. Was es schwierig machtDas größte Problem sind die Kinder und Jugendlichen selber. Nicht weil sie den Umgang nicht lernen könnten oder wollten, sondern weil jedes Kind und jeder Jugendliche anders gestrickt ist. Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich allgemeingültige Regeln für fremde Kinder festzulegen. Die Eltern müssen selber wissen, wie sie mit dem neumodischen Problem "Soziale Netzwerke" umgehen. Unser Artikel gibt Eltern und Lehrern Anregungen zum Umgang mir Ihren Kindern und schlägt gleichzeitig Regeln vor. Welche davon in Frage kommen und wo der Strich zwischen Vertrauen und Kontrolle gezogen wird, muss jedoch jeder für sich entscheiden. Wichtig ist jedoch, dass die Regeln, die festgelegt werden, auch vom Nachwuchs eingehalten werden.
| Redakteur dieses Artikels Michael Siemann Fachredakteur und Internet-Experte im Bereich soziale Netzwerke sowie zielgruppen- und altersgerechtegerechte Internetseiten Weitere Artikel des RedakteursÄhnliche FragenÄhnliche Beiträge des ForumsRelevante Suchbegriffe für dieses Thema
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